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9. November – Demokratie ist unteilbar

Zum Gedenktag am 9. November erklären die Fraktionsvorsitzende, Eva von Angern, und der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Sachsen-Anhalt, Stefan Gebhardt:

„1918, 1923, 1938, 1989: Der 9. November steht für das lange Ringen zwischen demokratischem Aufbruch und antidemokratischer Reaktion. DIE LINKE gedenkt heute der Opfer antisemitischer und rassistischer Vernichtungspolitik. Und wir erinnern an die Kämpfe für Demokratie und Freiheit, für Selbstbestimmung und Gleichberechtigung.

Die Nationalsozialisten wählten den 9. November 1923 bewusst als Tag ihres Putschversuches in München, um die Novemberrevolution von 1918 vergessen zu machen. Auch die antisemitischen Pogrome 1938 wurden am Abend des 9. November durch die NSDAP koordiniert. Nachdem im Deutschen Reich Jüdinnen und Juden bereits ihrer Bürgerrechte beraubt waren, gingen die Nazis nun zu offener Gewalt über. Antisemitismus als Staatsterror: Hunderte Menschen wurden bei den Pogromen ermordet, Tausende in Konzentrationslager verschleppt. Bis zum Kriegsende wurden 6 Millionen Jüdinnen und Juden aus ganz Europa ermordet.

Wir gedenken heute der Opfer antisemitischer Gewalt und Diskriminierung, und wir mahnen vor den Wiedergängern. Zunehmend offen artikuliert sich wieder Hass gegenüber Jüdinnen und Juden, Verschwörungstheorien sind in der Corona-Pandemie wieder gesellschaftsfähig geworden. Hier hält DIE LINKE dagegen.

Nach aktuellen Erhebungen gilt die stärkste Erinnerung der Deutschen dem 9. November von 1989. Die Maueröffnung ist der lebendigste und freudigste Bezugspunkt zum Datum für die Mehrheit der Befragten. Es muss der Blick auf die noch unerzählten Geschichten der Einheit geweitet werden. Bereits in dieser Nacht wurden Migrantinnen und Migranten bedroht. In den kommenden Monaten und Jahren explodierte eine Welle rassistischer Gewalt im neuen Deutschland. Der Kampf gegen Ausgrenzung bleibt Aufgabe in der Demokratie, Geschichte bleibt unsere Mahnung.“

 

Magdeburg, 8. November 2021

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