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Auf Großansiedlung wie Intel hat Magdeburg drei Jahrzehnte lang gewartet

Die heute verkündete Großansiedlung des Chip-Herstellers Intel Europa kommentiert die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Eva von Angern:

„Intel hat heute verkündet, eine Großansiedlung in Magdeburg vorzunehmen. Die Freude über die Schaffung von tausenden Arbeitsplätzen in der Landeshauptstadt ist groß. Auch wir begrüßen den wirtschaftlichen Aufschwung für unser Sachsen-Anhalt und hoffen auf zahlreiche positive Effekte für das Land. Auf diesen Aufbruch hat Magdeburg jedoch auch über drei Jahrzehnte lang gewartet. Hier in Magdeburg haben Wissenschaft und Forschung in diesen Bereichen eine lange Tradition, die jetzt endlich geschätzt wird. Um langfristige Effekte zu ermöglichen, dürfen künftig keinerlei Kürzungen im Wissenschaftsbereich vorgenommen und zugleich gute Bedingungen für Studierende ermöglicht werden, um den Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft nicht nur bei Intel zu gewährleisten.“

Es gilt bei der Ansiedlung darauf zu achten, dass keine Billiglohn-Jobs geschaffen werden. Zusammen mit Vertretungen von Arbeitgeber*innen und den Gewerkschaften müssen gute und sichere Jobs geschaffen werden, die die Beschäftigten effektiv vor Altersarmut schützen. Mitbestimmung und Tarifverträge sind wichtig für zukunftsfeste Arbeitsplätze. Faire Bezahlungen auf dem Niveau des Bundesdurchschnitts schaffen solide Perspektiven für junge Menschen, dauerhaft nach Sachsen-Anhalt zu kommen!“

 

Magdeburg, 15. März 2022

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