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Kinder nicht als Schutzschild missbrauchen

Angesichts wachsender Proteste von Corona-Leugner*innen appelliert Eva von Angern, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE:

„Der Fall eines durch Pfefferspray verletzten Kindes bei einem Aufzug von Corona-Leugner*innen in Schweinfurt sorgt bundesweit für Schlagzeilen. Das Recht auf Demonstration ist ein hohes Gut, das selbstverständlich akzeptiert und immer geschützt werden muss. Doch dass Kinder als eine Art Schutzschild bei den bisweilen aggressiven, stellenweise gewaltvollen Demonstrationen eingesetzt werden, darf nicht sein.

Ich war selbst mehrfach bei diesen Aufzügen vor Ort, um ein eigenes Bild von der Lage zu bekommen. Polizeisperren wurden durchbrochen, Polizist*innen provoziert. Es gab Flaschenwürfe und viele Betrunkene, die ihren Aggressionen bei den Aufzügen freien Lauf lassen. Gewalttätige Rechtsextreme schüren bei den Demonstrationen Gewalt und Hetze. Ihnen muss mit konsequenter Strafverfolgung und Durchsetzung geltenden Rechts eine klare Kante entgegengesetzt werden. Demokratiefeindlichkeit und Gewalt dürfen nicht zugelassen werden.

Kinder sind auf diesen Demonstrationen enorm gefährdet. Angesichts wachsender Proteste und die von Expert*innen angekündigten zunehmenden Erkrankungen durch die Omikron-Mutation des Corona-Virus appelliere ich an die Verantwortung der teilnehmenden Eltern, ihre Kinder nicht zu den Aufzügen mitzunehmen.“

 

Magdeburg, 28. Dezember 2021

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Plan gegen Kinder- und Jugendarmut