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Abellio-Pleite: Bahnbetrieb muss gesichert werden

Presseberichten zufolge droht beim insolventen Zugbetreiber Abellio die Einstellung des Betriebs zum 1. Oktober 2021. Dazu erklärt Eva von Angern, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Landtag von Sachsen-Anhalt:

„Der sofortige Stillstand des Bahnbetriebs zum 1. Oktober wäre ein absolutes Fiasko für die Menschen in Sachsen-Anhalt. Davon betroffen wäre die Hälfte der Bahnstrecken in Sachsen-Anhalt. Die Abellio-Pleite darf unter keinen Umständen zulasten der Fahrgäste und Beschäftigten gehen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Verhandlungspartner sich nicht an Detailfragen aufhängen, sondern zeitnah eine Lösung finden, um den Worstcase rechtzeitig abzuwenden.

Gleichzeitig muss das Land aus den Fehlern, die zum Abellio-Desaster geführt haben, lernen: Die Vergabe des Schienennahverkehrsnetzes an private Betreiber, die sich vorrangig an wettbewerblichen Kriterien orientiert, ist zum Scheitern verurteilt. Wir bleiben bei unserer Position: der ÖPNV gehört in öffentliche Hand, um den Bürger*innen einen verlässlichen Betrieb zu garantieren und die Mobilitätswende voranzutreiben. Mit dem voraussichtlichen Ausstieg von Abellio bietet sich hier dem Land eine einmalige Chance, aus den Fehlern zu lernen und eine Trendwende zu vollziehen.

Unsere Fraktion wird zur kommenden Landtagssitzung mit einem eigenen Antrag parlamentarisch aktiv werden, um eine Debatte zu dem Sachverhalt anzustoßen.“

 

Magdeburg, 07.09.2021


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