Armut ist kein Zufall, sondern Ergebnis verfehlter Politik
Zu den aktuellen Armutszahlen in Sachsen-Anhalt sagt Eva von Angern, Fraktionsvorsitzende:
„Laut Bundesmedian hat Sachsen-Anhalt die zweithöchste Armutsgefährdungsquote bundesweit mit aktuell 21,5 Prozent. Höher ist dieser Wert nur in Bremen mit 26,7 Prozent. Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2025. Viel zu viele Kinder und Jugendliche in Sachsen-Anhalt müssen in Armut aufwachsen. Diese Armut ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer verfehlten Politik. Wer in Armut aufwächst, hat weniger Geld für Bildung, Freizeit und Erholung. Wer arm ist, stirbt im Durchschnitt 9 Jahre früher, das ist unfassbar ungerecht.
Die Menschen in Sachsen-Anhalt haben mehr verdient. Die Linke fordert deshalb einen Armutsgipfel des Ministerpräsidenten auf Landesebene, um geschlossen gegen die wachsende Armut im Land vorzugehen. Die Lösungen gegen die wachsende Armut liegen seit Jahren auf dem Tisch und müssen jetzt angegangen werden: Erhöhung des Mindestlohns auf 15 Euro, eine nach Kindesalter gestaffelte Kindergrundsicherung über mindestens 520 Euro, kostenfreies Mittagessen in Kita und Schule sowie eine solidarische Mindestrente von 1.400 Euro.“
Hier finden Sie die entsprechende Anfrage der Fraktion Die Linke: https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp8/drs/d6775dak.pdf
Magdeburg, 26. März 2026
