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CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Räuscher muss Mandat niederlegen

Anlässlich der gestrigen Äußerungen des CDU-Landtagsabgeordneten Räuscher auf der Plattform „X“ betont Eva von Angern, Fraktionsvorsitzende:

„Teile der CDU-Fraktion im Landtag blinken ganz deutlich nach rechts und suchen in ihren Positionierungen eine Annäherung an die Politik der rechtsextremen AfD. Speerspitze des Rechtsrucks in der CDU ist der Landtagsabgeordnete Alexander Räuscher, der schon seit Monaten demokratiefeindliche Äußerungen in Interviews und sozialen Medien verbreitet. Wir erklären uns solidarisch mit allen, die von Alexander Räuscher verunglimpft werden. In den gestrigen Postings von Räuscher empfiehlt er sowohl einem Grünen-Politiker als auch einem Vertreter der Linken Munition gegen Kopfschmerzen und zeigt damit deutlich, dass er für den Einsatz von Schusswaffen wirbt. Alexander Räuscher verhält sich einem Volksvertreter absolut unwürdig, er muss endlich sein Mandat zurückgeben. Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, wieso die CDU Räuscher nicht aus der Fraktion ausschließt. Diese Vorgänge sind in der Geschichte des Landes wohl einmalig. Die Äußerungen der CDU-Fraktion sind enttäuschend. Das Nicht-Agieren der CDU sorgt für noch mehr Verunsicherung. Was muss noch passieren, um jemanden wie Räuscher aus der Fraktion auszuschließen?“

 

Tim Biermordt, Co-Kreisvorsitzender der Linken im Salzlandkreis, ist direkt Betroffener von den Androhungen Räuschers und sagt:

„Ich habe gestern Abend Anzeige gegen den CDU-Landtagsabgeordneten gestellt, weil er nicht nur die Grünen mit seinen Postings öffentlich angegriffen hat, sondern auch mich. Räuscher fällt seit Jahren mit menschenfeindlichen Äußerungen auf seinen Social-Media-Kanälen auf. Das zeichnet ein Menschenbild, dass nicht für konservativ-christliche Werte steht, sondern für Menschenhass und Ausgrenzung. Alexander Räuscher ist des Landtags nicht würdig. Das Agieren der CDU ist amateurhaft und lässt eine klare Kante gegen dieses widerliche Verhalten vermissen. Der Gemeinderat in Osterwieck hat es erst im Juli 2024 vorgemacht und Räuscher konsequent ausgeschlossen – daran sollte sich die CDU-Landtagsfraktion ein Beispiel nehmen.“

 

Magdeburg, 25. Oktober 2024

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