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Gerechtigkeit kennt kein Geschlecht. Ungerechtigkeit schon.

Fotovorlage: Plakat der Frauenbewegung zum Frauentag 8. März 1914. Es wurde das Frauenwahlrecht gefordert.

Anlässlich des Internationalen Frauentags erklären die gleichstellungspolitische Sprecherin, Eva von Angern, und die Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Dr. Petra Sitte: »Alljährlich liefert der Internationale Frauentag Anlass für Festveranstaltungen, Blumen und warme Worte. Soweit, so gut – aber schlecht, wenn es nur dabei bleibt und gesellschaftliche Probleme und Missstände, denen Frauen immer noch ausgesetzt sind, ausgeblendet werden. Der Internationale Frauentag muss immer wieder Anlass sein, den Finger in die Wunde zu legen.«

Anlässlich des morgigen Internationalen Frauentags erklären die gleichstellungspolitische Sprecherin, Eva von Angern, und die Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Dr. Petra Sitte: »Alljährlich liefert der Internationale Frauentag Anlass für Festveranstaltungen, Blumen und warme Worte. Soweit, so gut – aber schlecht, wenn es nur dabei bleibt und gesellschaftliche Probleme und Missstände, denen Frauen immer noch ausgesetzt sind, ausgeblendet werden. Der Internationale Frauentag muss immer wieder Anlass sein, den Finger in die Wunde zu legen. Und so lang Probleme und Missstände in Fragen der Geschlechtergleichstellung nicht aus der Welt geschafft sind, müssen dies auch die 364 anderen Tage eines Jahres sein.

Gerechtigkeit kennt kein Geschlecht. Ungerechtigkeit schon! Nach wie vor werden Frauen für gleiche Arbeit schlechter bezahlt, als ihre männlichen Kollegen. Nach wie vor haben Mädchen die besseren Schulabschlüsse und Frauen verlassen höher qualifiziert die Hochschulen, doch in den Führungspositionen kommen nur wenige von ihnen an. Dass die für Gleichstellung zuständige Ministerin dieser Tage höchst selbst vor der im Koalitionsvertrag verankerten 50prozentigen Frauenquote für Führungspositionen im Land kapituliert, ist bitter. DIE LINKE sagt hier ganz klar: Gleichstellung von Mann und Frau bedeutet eine paritätische Besetzung aller Gremien. Gleichstellung von Mann und Frau bedeutet gleicher Lohn für gleiche Arbeit. 

Nach wie vor erlebt jede dritte Frau einmal in ihrem Leben Gewalt durch einen Mann. Hinzu kommen sexuelle Belästigung und Nachstellung. Allzu oft sind dies nur schwer justitiable Delikte, weil sie häufig ohne Zeugen stattfinden. Der Reformbedarf ist erkannt und der Staat ist sicher nicht allein in der Verantwortung. Wir alle müssen hinschauen, wenn Späße nicht mehr Späße sind und vor allem, wenn wir Gewalt wahrnehmen. 

Ja, es gibt auch Fortschritte zu verzeichnen, so hat nicht zuletzt DIE LINKE ihren Anteil, dass mit dem Beschluss des Haushalts 2017/18 in allen Frauenhäusern Sachsen-Anhalts endlich eine Kinderbetreuung angeboten wird. Es ist seit langem bekannt, wie wichtig es ist, die Gewaltspirale für die von Gewalt unmittelbar oder mittelbar betroffenen Kinder zu durchbrechen, damit sie als Erwachsene nicht selbst zum Täter oder Opfer werden. Die zuständige Ministerin muss nun zügig agieren, um das Angebot für Kinder schnellstmöglich zu realisieren. Darüber hinaus gilt es auf Bundesebene die bereits seit langem von den Frauenverbänden und von der Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz geforderte bundesweite Frauenhausfinanzierung zu hohen Standards zu realisieren.

Bleibt zum Internationalen Frauentag 2017 festzuhalten: Der Kampf und der Einsatz für die Gleichstellung von Mann und Frau muss weiter gehen. DIE LINKE gratuliert allen Frauen zum 8. März und ermutigt sie, auch künftig engagiert für ihre Rechte einzutreten. Unser Dank gilt allen Initiativen, Organisationen und AkteurInnen, die sich unermüdlich für eine tatsächliche Geschlechtergleichstellung einsetzen.


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Ihre

Eva von Angern