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Kinder- und Jugendarmut effektiv bekämpfen

Bundesweit gilt jedes fünfte Kind als armutsgefährdet. In Sachsen-Anhalt ist Kinderarmut vor allem in Magdeburg und Halle besonders stark ausgeprägt: In Halle lebt jedes dritte Kind in einer Familie, auf Hartz-IV angewiesen ist, in Magdeburg liegt der Anteil bei knapp 29 Prozent. Landesweit sind 24 Prozent der Kinder und Jugendlichen von Armut betroffen – weit über dem Bundesdurchschnitt von rund 15 Prozent. Vor dem Hintergrund dieses gravierenden Problems traf sich heute das Netzwerk gegen Kinderarmut im Magdeburger Landtag.

Bundesweit gilt jedes fünfte Kind als armutsgefährdet. In Sachsen-Anhalt ist Kinderarmut vor allem in Magdeburg und Halle besonders stark ausgeprägt:  In Halle lebt jedes dritte Kind in einer Familie, auf Hartz-IV angewiesen ist, in Magdeburg liegt der Anteil bei knapp 29 Prozent. Landesweit sind 24 Prozent der Kinder und Jugendlichen von Armut betroffen –  weit über dem Bundesdurchschnitt von rund 15 Prozent. Vor dem Hintergrund dieses gravierenden Problems traf sich heute das Netzwerk gegen Kinderarmut im Magdeburger Landtag.

»Obwohl Stimmen aus Wissenschaft, Politik und Sozialverbänden regelmäßig auf die wachsende Armut von Kindern und Jugendlichen hinweisen, wird insbesondere auf Bundesebene bislang kaum oder gar nicht reagiert. Deshalb ist es höchste Zeit, den politischen Druck zu erhöhen, damit dieses gravierende Problem endlich angegangen und Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Deshalb haben wir im Dezember vergangenen Jahres dieses Netzwerkes in Leben gerufen, um den parlamentarischen und den außerparlamentarischen Druck miteinander zu verknüpfen«, erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Landtag von Sachsen-Anhalt und Mitbegründerin der Netzwerkes, Eva von Angern, zu Beginn des Treffens.

Um Kinderarmut effektiv zu bekämpfen, müssen vor allem die materiellen Voraussetzungen geschaffen werden. Die Kindergrundsicherung, wie sie auch vom Deutschen Kinderschutzbund befürwortet wird, könnte hierbei einen wichtigen Beitrag zur Existenzsicherung von Kindern leisten.

 »Für Linke ist Kinderarmut ein Querschnittsthema von gesamtgesellschaftlicher Relevanz. Deshalb stehen wir an Seite der Gewerkschaften, der Sozial- und Wohlfahrtsverbände, die sich seit Jahren die Bekämpfung dieses Phänomens einsetzen. Gerade auf kommunaler Ebene erleben wir ein großes zivilgesellschaftliches und parlamentarisches Engagement, jedoch scheitert dieses allzu oft an der Landes- und Bundesgesetzgebung. Deshalb brauchen wir ein breites Netzwerk auf allen politischen Ebenen, um eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zu erreichen«, erläuterte Fraktionsvorsitzender Swen Knöchel die Bedeutung des Netzwerkes.

DIE LINKE fordert ein Landesprogramm gegen Kinder- und Jugendarmut unter Einbeziehung vieler gesellschaftlicher Akteure. Ein erster Schritt wurde heute im Magdeburger Landtag mit dem Ziel der Gründung eines landesweiten Netzwerkes gegen Kinderarmut getan.

An dem Treffen beteiligten sich 42 Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Landtagsfraktionen der Partei DIE LINKE sowie von ver.di, GEW, des Landesfrauenrates, des Kinderschutzbundes, des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und der Landeselternvertretung Sachsen-Anhalt.

Das Netzwerk gegen Kinderarmut wurde auf Initiative von Dietmar Bartsch (Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag) gegründet. Weitere Mitwirkende sind neben Eva von Angern, Prof. Dr. Christoph Butterwegge (Politikwissenschaftler und Kandidat der Partei DIE LINKE. für das Amt des Bundespräsidenten, Dr. Ulrich Schneider (Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes), Heinz Hilger (Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes), Solveig Schuster (Bundesvorsitzende Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V.), Nina Kronjäger (Schaulspielerin), Norbert Müller (Sprecher für Kinder- und Jugendpolitik der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag), Sabine Zimmermann (stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag), Diana Golze (Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg), Heike Werner (Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Thüringen) und Jaqueline Bernhardt (Mitglied der Fraktion DIE LINKE. im Landtag Mecklenburg-Vorpommern).

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