Siegmund will Rechtsextremismus und Holocaust-Leugnung weglächeln

Zu den aktuellen Äußerungen des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund in Bezug auf den Holocaust sagt Eva von Angern, Fraktionsvorsitzende:

„Der AfD-Spitzenkandidat Siegmund verhöhnt in einem Dauergrinsen die Opfer des Holocaust und kann zu den Menschheitsverbrechen der Nationalsozialisten keine Aussage machen. Siegmund ist politisch unverantwortlich und eine Belastung für unser Land! Die bewusste Bagatellisierung der NS-Verbrechen ist unerträglich.

Wer sich weigert, den Holocaust als das beispiellose Menschheitsverbrechen anzuerkennen, ist ein Gegner der Demokratie. Diese Relativierung ist brandgefährlich und geschichtsvergessen.

Siegmund zeigt auf, wo er hin will, nämlich zurück in eine Zeit, in der Kinder, Frauen, Menschen mit Behinderung, Andersdenkende, Homosexuelle, Jüdinnen und Juden verfolgt, missbraucht und massenhaft getötet wurden. Die AfD macht keinen Hehl daraus, Menschen nach ihrer Herkunft auszusortieren. Deshalb stehen wir hier in Sachsen-Anhalt vor einer historischen Entscheidung im September 2026. Wir stehen in der Verantwortung, die AfD von der Macht abzuhalten. Die Linke steht dem entschlossen entgegen und wird alles dafür unternehmen, der AfD konsequent entgegen zu treten. Das heißt für uns: Gerechtigkeit und Solidarität und nicht Hass und Ausgrenzung. Jede Stimme für Die Linke ist eine Garantie dafür, dass die AfD in Sachsen-Anhalt nicht regiert oder mitregiert.“

 

Magdeburg, 22. November 2025